Von Lukas Gutzler
MEISTERSTÜCK Ataspor genügt ein Punkt gegen Nibelungen zum Titel
Das war nichts für schwache Nerven: Kurz vor Ende der Bezirksliga-Partie zwischen Ataspor Worms und dem ASV Nibelungen sah es schwer danach aus, als müssten die Türken noch um die sicher geglaubte Meisterschaft bangen. Die Cimen-Elf lag bis zuletzt mit 0:1 im Hintertreffen. Von Verfolger TSG Hechtsheim war die 2:1-Pausenführung gegen Germania Eich bekannt. Das Polster hätte auf einen Zähler schmelzen können. Und noch steht ja ein Spieltag aus...
Plötzlich ging es jedoch Schlag auf Schlag: Ataspor kam mit dem Schlusspfiff zum Ausgleich, als Yasin Usta einen Freistoß in die Maschen hämmerte (90.+3). Der gut leitende Referee Bernd Hensel pfiff das Match erst gar nicht wieder an. Sogleich sickerte die erlösende Nachricht durch: Eich hatte in Hechtsheim tatsächlich ein Unentschieden geschafft. Bei weiterhin vier Zählern Vorsprung war klar: Ataspor ist die Meisterschaft und der damit verbundene Landesligaauffstieg nicht mehr zu nehmen. „Das war eine geniale Saison. In meinem ersten Jahr als Trainer hier sind wir sofort aufgestiegen“, jubelte Aufstiegstrainer Levent Cimen. Der Coach stand kurz vor den Freudetränen, dabei mischte sich aber auch Wehmut in seinen Jubel: „Ich höre auf. Dafür gibt es viele Gründe, unter anderem die Arbeit“, so Cimen.
Seine Jungs bereiteten ihm mit der Meisterschaft einen Abschied nach Maß. Schon vor der Partie gegen die Nibelungen herrschte Festtagsstimmung. Rund 350 Zuschauer, türkische Fahnen und passende orientalische Musik - da ging die Post ab. Nur die Nibelungen waren nicht bereit bei den Feierlichkeiten Spalier zu stehen. Die Mannen von Arno Bauer waren von Beginn an gut im Spiel. Simon Wendel gab den ersten gefährlichen Schuss ab (7.). Fortan hatten die Gastgeber zwar mehr vom Spiel. Zwingend wirkten sie jedoch nicht. ASV-Keeper Martin Gaspar hatte mit den wenigen Abschlüssen kaum Mühe, vor allem Goalgetter Sencer Koc hatte sein Visier nicht richtig eingestellt (3., 20., 34.). Nur ein Mal hatten die Gäste Dusel, als Patrick Bourabha einen Freistoß an die Latte nagelte (25.).
Nach der Pause ein ähnliches Szenario. Ataspor versuchte es - krampfhaft. „Die Spannung war zu hoch. Die Beine waren schwer“, fand Cimen eine Erklärung dafür, dass seine Elf ihr Potenzial nicht abrief. Dafür sorgten aber auch die Nibelungen, welche weiter diszipliniert verteidigten und ihr Heil in Konter suchten. In der 63. Minute zahlte sich das aus: Benjamin Montino, der zuvor schon den Pfosten getroffen hatte (50.), überwand Ataspors Schlussmann Koc (63.). Ataspor versuchte jetzt alles, meist kopflos. Fernschüsse blieben das einzige Mittel - bis Usta per Freistoß traf. Arno Bauer: „Glückwunsch! Wer am Ende oben steht, hat es verdient.“
Ataspor Worms: H. Koc, Kara (70. Cetin), Tielmann, Ufuk, Basbuga, Bourabha, Usta, Demir, Kremer (63. Güler), Koc (71. Koyun), Günes
Nibelungen Worms: Gaspar, Graber, Niglus, Asiamah-Bekoe, Ammon, Kurt (60. Norheimer), Junkert, Montino, Fischer, Quarshi, Wendel (88. Scheledinow).
http://www.wormser-zeitung.de/sport/lokalsport/fussball/11970257.htm
Hakan Basbuga sorgte buchstäblich in letzter Sekunde für das Erreichen des großen Ziels
Mit seinem Tor zum 1:1 gegen die Wormser Nibelungen sicherte er Ataspor Worms die Meisterschaft in der Bezirksliga Rheinhessen und damit den Aufstieg in die Landesliga Ost
Hakan Basbuga sorgte buchstäblich in letzter Sekunde für das Erreichen des großen Ziels
Mit seinem Tor zum 1:1 gegen die Wormser Nibelungen sicherte er Ataspor Worms die Meisterschaft in der Bezirksliga Rheinhessen und damit den Aufstieg in die Landesliga Ost

http://www.nibelungen-kurier.de/?t=news&s=sportnachricht&ID=45098&from=
Ataspor Worms - Nibelungen Worms 1:1 (0:0)
Erst mit dem Schlusspfiff gelang Ataspor der Ausgleich, als Yasin Usta einen Freistoß in die Maschen hämmerte (90.+3). Der gut leitende Referee Bernd Hensel pfiff das Match erst gar nicht wieder an. „Das war eine geniale Saison“, jubelte Aufstiegstrainer Levent Cimen. Die Nibelungen hatten es seiner Elf aber schwer gemacht: Simon Wendel gab den ersten gefährlichen Schuss ab (7.). Fortan hatten die Gastgeber zwar mehr vom Spiel. Zwingend wirkten sie jedoch nicht. Nur ein Mal hatten die Gäste Dusel, als Patrick Bourabha einen Freistoß an die Latte nagelte (25.). Nach der Pause ein ähnliches Szenario. Ataspor versuchte es - krampfhaft. „Die Spannung war zu hoch. Die Beine waren schwer“, so Cimen. Dafür sorgten aber auch die Nibelungen, welche weiter diszipliniert verteidigten und ihr Heil in Konter suchten. In der 63. Minute zahlte es sich schließlich aus, dass die Gäste diszipliniert verteidigten und ihr Heil in Konter suchten. Benjamin Montino, der zuvor schon den Pfosten getroffen hatte (50.), überwand Ataspors Schlussmann Koc (63.). Ataspor versuchte jetzt alles, meist kopflos. Fernschüsse blieben das einzige Mittel - bis Usta per Freistoß traf. lgu.
http://www.allgemeine-zeitung.de/sport/mainz/fussball/11970475_1.htm
ATASPOR SPORT
u. KULTUR e.V.
WORMS 1986







